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Monoprodukt-Restaurants – wo weniger mehr ist

Äpfel, Trüffel oder Kartoffeln - ein einziges Produkt reicht aus, um den Gast zu überraschen. Denn trotz der Spezialisierung gibt es unendlich viele kreative kulinarische Ideen.
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eim Essen geht es heute nicht mehr nur ums Essen, sondern um ein Erlebnis. Immer mehr Restaurants bieten daher ihren Gästen eine kulinarische Reise an. Nach dem Motto „wenig gefällt und viel macht müde“ wird es immer beliebter, ein einziges Lebensmittel in ein gastronomisches Symbol zu verwandeln.

Jedes Produkt eignet sich für diese Spezialisierung. Die Briten konsumieren zum Beispiel 11.500 Sandwichs pro Jahr und das Restaurant Melt Room in London hat daher den Käse-Sandwich in ein Gourmetgericht verwandelt – durch qualitativ hochwertige Zutaten, hausgemachtes Brot und viel Schmelzkäse. Alles dreht sich hier um den Käse-Sandwich. Egal, ob er mit Salat und Senf, mit Champignons, Hummus oder sogar mit Nutella und Mascarpone kombiniert wird.

Erin y Allison con macarrones con queso.
Erin und Allison kündigten Ihre Bürojobs, um ein Restaurant zu eröffnen, das auf Käse-Makkaroni spezialisiert ist.
Foto: Home Room

Aussicht auf Fleischbällchen

The Meatball Shop, ein Restaurant spezialisiert auf Fleischbällchen, ist eine absolute Institution in New York. Das Menü bietet die Möglichkeit, das bevorzugte Fleisch (es gibt auch eine vegetarische Option), eine Soße und verschiedene Beilagen auszuwählen. Die Brunch Balls Benedict mit den Fleischbällchen als Protagonisten sind eine unwiderstehliche Variante des Klassikers.

Um beim Käse als Star der Speisekarte zu bleiben: Auch Home Room in Kalifornien hat sich auf die traditionellen Mac&Cheese spezialisiert und verkauft Käse-Makkaroni in dreißig Varianten – vom Klassiker mit Cheddar bis hin zu geschmackvollen Alternativen mit Jalapeño, italienischer Wurst, Spinat, Räucherspeck oder Knoblauch. Jede Woche verkaufen sie über 5000 Gerichte.

Das Erfolgsrezept dieser Restaurants ist es, ein unscheinbares Produkt in etwas Außergewöhnliches zu verwandeln. Das hat auch The Potato Project in Londoner geschafft. Der Ofenkartoffel wurde hier ein Gourmet-Status verliehen. Neben der traditionellen Kartoffel mit Butter gibt es sie im asiatischen Stil als Süßkartoffel mit Thai-Hähnchen und Limetten-Kokosnuss-Curry oder als Herbstkartoffel mit Champignons, Spinat, Blauschimmelkäse und Trüffelöl.

Käsewelten

Die Poncelet Cheese Bar in Madrid bietet “Cheese Tours” an, geführte Besichtigungen, um den Prozess der Käseherstellung kennenzulernen. Ein touristisch-milchiges Erlebnis, das mit dem Besuch des Bauernhofs und der Käserei des Guts Vega de San Martín beginnt und mit einer Kostprobe im Restaurant endet.

Das Pomze in Paris hat den Apfel zum König des Restaurants gemacht. Auf der Speisekarte stehen 120 Apfelgerichte, damit der Gast ihn in all seinen Facetten probieren kann, zum Beispiel in Form von Makrelenfilet mit Sauce Ravigot aus Granny Smith Äpfeln. Egal, welches Gericht Sie auswählen, probieren Sie dazu einen der 30 Cidre, die aus verschiedenen französischen Regionen stammen.

Natürlich gibt es auch exklusivere Monoprodukt-Restaurants. Vorreiter ist dabei das Maison de la Truffe, seit über 80 Jahren ein klassisches Restaurant in der französischen Hauptstadt. Jedes Gericht wird in drei Varianten angeboten: ohne Trüffel, mit Trüffeln der Saison oder mit schwarzen Trüffeln. Es gibt keinen besseren Ort, um ein Trüffel-Omelette zu probieren.

Tres perritos calientes de Bubbledogs
Im Bubbledogs werden 20 Varianten des Hot Dogs und mehr als 60 verschiedene Champagner serviert.
Foto: BubbleDogs

Andere, wie das Bocadillo de Jamón y Champán in Madrid, setzen auf gewagte Kombinationen. Das Restaurant hat sich den Schinkenbrötchen verschrieben und sucht die höchste Qualität im Produkt und der Tradition. Dazu reichen sie einen guten Schaumwein, eine perfekte und lustige Begleitung. Seine „Londoner Version“ ist übrigens das Bubbledogs, wo es Hot Dogs und Champagner gibt. Prost!

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