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Das Paradies der Ramen

Das Shin-Yokohama Ramen-Museum (Yokohama) ehrt die bekannteste Nudelsuppe Japans, die Ramen-Suppe. Es ist der erste Themenpark der Welt, in dessen Mittelpunkt ein Gericht steht, und dessen Hauptziel es ist, den Appetit der Liebhaber japanischer Küche zu stillen. Man kann die Suppe nicht nur probieren (und dabei als Zeichen der guten Erziehung in Japan laut schlürfen), man erfährt auch mehr über ihre Geschichte und die verschiedenen Varianten der Suppe. Das japanische Gericht par excellence stammt aus China. Als sich Japan im Jahr 1859 der Welt öffnete, richtete sich die chinesische Gemeinschaft dort ein, und mit ihr die Nudelsuppe. Die Japaner verwandelten sie in dieses Gericht, das neben Fadennudeln fünf bis vierzig weitere Zutaten enthalten kann.

Der Hauptbereich des Museums ist der Restaurationsbetrieb. Er ist wie eine typisch japanische Straße aus dem Jahr 1958 gestaltet, dem Jahr, in dem Momofuku Ando die erste Instant-Nudelsuppe erfand. Wenn man an den kleinen Imbissständen vorbeischlendert, unternimmt man nicht nur eine Reise in die Vergangenheit, sondern auch in verschiedene Gegenden Japans. In jeder Region wird die Suppe anders zubereitet und im Shin-Yokohama Ramen-Museum werden (fast) alle Variationen angeboten. Die Imbissstände sind kleine Filialen bekannter Restaurants, jedes auf eine Ramen-Art spezialisiert, wie die Misosuppe des Sumire oder die Thunfischsuppe des YUJI Ramen.

Es gibt auch ein Geschäft, in dem man alles kaufen kann, was für die Zubereitung und den Genuss dieser japanischen Suppe erforderlich ist: Schälchen, Stäbchen und Spezialitäten aus dem ganzen Land mit viel „Umami“.

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