>>>Laut Architekten das beste Hotel der Welt 2017

Laut Architekten das beste Hotel der Welt 2017

Seine 40 Suiten – eine davon eine Master- und eine weitere eine Präsidenten-Suite – liegen verborgen im mexikanischen Dschungel. Im Chablé Resort and Spa in Chocholá (Yucatán) ist die Privatsphäre der Gäste garantiert. Das Design von Jorge Borja und Paulina Morán verbindet Raumgestaltung, Architektur und Eingliederung in die Umgebung. Das zumindest fanden die Internationale Architektenvereinigung und die UNESCO, die den Komplex bei den Prix Versailles von 2017 zum besten Hotel der Welt gewählt haben.

25 Minuten von Mérida – der amerikanischen Kulturhauptstadt 2017 – entfernt, erhebt sich die Hotelanlage auf dem Gelände einer ehemaligen Hacienda, auf der Henequén, eine Agavenart, angepflanzt wurden. Beim Bau wurde die Seele der alten Kolonialbauten bewahrt. Zudem wurden in jede der Suiten bzw. casitas, wie man sie im Resort nennt, einige Mauern aus dem 19. Jahrhundert integriert. Die enge Verbindung mit der Umgebung fällt vor allem im cenote auf, um welches das Spa gebaut wurde. Ein Raum für Ausgewogenheit, für inneres Gleichgewicht. Die Mexikaner glauben, dass diese Becken „Eingänge zur Unterwelt der Mayas, Tore zum Unterbewusstsein und zum Jenseits“ sind.

Für diejenigen, die sich lieber mit ihrer irdischen Seite verbinden, offeriert das gastronomische Angebot des Hotels Produkte aus eigenem Anbau, die nach alten, wieder neu belebten Anbautechniken gewonnen werden. Damit werden die vier kulinarischen Optionen des Chablé versorgt: IXI’IM, KI’OL, Spa Restaurant und Ka’Anches’s. Das Erste, dessen Name in der Maya-Sprache „Mais“ bedeutet, wird von Jorge Vallejo betreut, der dank seines Restaurants Quintonil in Mexiko-Stadt als bester Koch Mexikos gilt.

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