>>>6 Tipps, damit die Besatzung Sie nicht zum Teufel wünscht

6 Tipps, damit die Besatzung Sie nicht zum Teufel wünscht

Wenn Sie der Fluggast sein möchten, der von allen Besatzungsmitgliedern der Flugzeugkabine gemocht wird und sogar ein zusätzliches Kopfkissen bekommt, dann benehmen Sie sich niemals so.
Die Aufgabe der Kabinenbesatzung besteht nicht darin, den Kaffee zu servieren, sondern darin, die Sicherheit der Fluggäste zu gewährleisten. Die Besatzungsmitglieder werden theoretischen und praktischen Prüfungen unterzogen und sie nehmen kontinuierlich an Weiterbildungskursen teil. Auch Empathie und Bildung sind für diese Arbeit mit ständigem Publikumskontakt erforderlich. Wenn Sie nicht auf die Schwarze Liste der Fluggäste gesetzt werden möchten, vermeiden Sie folgende Verhaltensweisen:
Der dauernde Kampf um das Zurücklehnen des Sitzes kann in einem Streit enden.

Dem "Mile High Club“ beitreten

Wenn Sie glauben, dass Ihre Versuche, dem Club derjenigen beizutreten, die in der Flugzeugtoilette Sex haben, dann denken Sie daran, dass die Wände dünn sind.

1.- Lösen Sie Ihre Konflikte um Beinfreiheit mit anderen Passagieren persönlich. Rufen Sie auf keinen Fall die Stewardess, wenn die Person, die vor Ihnen sitzt, ihren Sitz nach hinten lehnt oder ein Kind Ihnen unaufhörlich in den Rücken tritt. Damit würden Sie das Personal belästigen. Verklagen Sie auch nicht die Fluggesellschaft. Sie ist nicht daran schuld. Streiten Sie sich auch nicht mit den anderen Passagieren über den Vorfall. Der Flugkapitän könnte sich entscheiden, zum Herkunftsort zurückzufliegen, wenn der Flug nicht ruhig verläuft. Besprechen Sie das Problem besser in aller Ruhe mit dem anderen Fluggast. Sollten Sie hingegen ein Fluggast sein, der seinen Sitz gerne zurücklehnt, tun Sie dies sanft und nicht zu schnell. Denken Sie daran, dass auf dem Tablett des Passagiers hinter Ihnen ein Computer oder ein Getränk stehen könnte. Am besten fragen Sie ihn vorher um sein Einverständnis.
2.- Halten Sie sich an die Anordnungen der Stewardess. Setzen Sie sich auf Ihren Platz und schnallen Sie sich mit dem Sicherheitsgurt fest, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Wenn das Flugzeug wegen Ihnen verspätet startet oder zu einem anderen Flughafen umgeleitet wird, ziehen Sie nicht nur den Ärger der Stewardess auf sich. Auch die anderen Fluggäste werden Sie nicht gerade bewundern.
Einige Fluggäste können nicht warten und rufen unaufhörlich nach einem Flugbegleiter, wenn sie etwas brauchen.
3.- Wenn Sie durstig sind oder eine Decke haben möchten, warten Sie, bis ein Flugbegleiter an Ihrem Platz vorbeikommt. Rufen Sie die Besatzungsmitglieder nicht, wenn diese woanders beschäftigt sind, denn in wenigen Minuten werden sie bestimmt an Ihrem Sitz vorbeikommen.
Die Angewohnheit das Gepäck nicht aufzugeben, macht den Start immer komplizierter.
4.- Manchmal ist in den Gepäckaufbewahrungsfächern über Ihrem Sitz nicht genug Platz, um das gesamte Handgepäck dort zu verstauen. Denn viele Fluggäste geben ihre Koffer nicht auf, um nach der Landung Zeit zu sparen. Die Besatzung kann nicht mehr Stauraum herbeizaubern. Denken Sie logisch und geben Sie Ihren Koffer auf.
5.-Egal, ob Sie häufig fliegen oder ein einmaliger Fluggast sind, der Blick auf die öde Snackkarte oder das langweilige Tablett mit Speisen, das vor Sie gestellt wird, kann Ihnen eine Geste des Missfallens entlocken. Denken Sie jedoch daran, dass die Besatzungsmitglieder einer noch größeren Essensroutine ausgesetzt sind.
6.- Ängste vor dem Fliegen kommen nicht selten vor. Einige Personen, die Angst vor dem Fliegen haben, bekämpfen diese mit Beruhigungsmitteln oder Schlaftabletten und fallen in einen tiefen Schlaf. Von der Besatzung hat ihnen das den Spitznamen „Zombie-Passagiere“ eingebracht. Diese Fluggäste schlafen so tief, dass sie in Einzelfällen sogar Schlafwandeln, sich ausziehen oder sich peinlich verhalten können.

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